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Create and gain!

Valerik Apinian

Dieses Zitat des in St. Petersburg lebenden und von mir sehr verehrten Künstlers beschreibt im Grunde genommen alles, was man über mein Credo und meine Arbeitsphilosophie wissen sollte: Beobachten, Analysieren, Entwickeln, Verpacken, Verkaufen — Dienen!!!

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Lebensläufe sind eine intime und gleichsam oberflächliche, geschönte Angelegenheit. Sie sagen in den wenigsten Fällen etwas über die Skills einer Person aus. Davon nehme ich mich nicht aus.

Für alle, die trotzdem etwas über mich erfahren möchten, nur soviel: Ich arbeite gerne - in allen Lebenslagen und wollte bis 1994 nichts mit Computern zu tun haben, was die im vorangehenden Absatz erwähnte These stützt.

Eventuell spielt es eine Rolle, daß ich aus einer über Generationen hinweg durch typische Siemens Ingenieure geprägten Familie stamme. Sofern es von Interesse ist, wie ich meinen Job selber bezeichnen würde, trifft wohl der Begriff Webworker zu, weil er prätentiöse Floskeln vermeidet.

Über Webdesign wird auf dieser Website zwangsläufig eine ganze Menge geschrieben, sodaß ich darauf nicht näher einzugehen brauche. Der Schwerpunkt meiner Arbeit hat sich im Laufe der Jahre etwas verändert und liegt mehr im Bereich der Analyse und Optimierung von Quellcodes in Web Content Management Systemen, Webapplications und Webshops – als erfahrener Webdesigner.

Wenn ich gelegentlich Zeit dazu finde, schreibe auch ich hier über Dinge, von denen ich mutmaße, daß sie die ein oder andere, bzw. den ein oder anderen interessieren könnten. Daß der websmith-Blog nicht täglich beschrieben wird, hängt damit zusammen, daß wir tatsächlich Kunden bedienen und wir nicht beabsichtigen, den Leser mit sinnlosem Aneinanderreihen von Worten zu langweilen, um möglichst viele Dokumente und nutzlosen Traffic zu produzieren.

Language Skills

Über HTML, XHTML und CSS möchte ich im Zusammenhang mit Programmiersprachen nicht reden, denn es sind aus meiner Sicht lediglich Auszeichnungs-Dialekte, die bereits in der Grundschule vermittelt werden sollten.

JavaScript, DHTML, Dialogprogrammierung

Mit JavaScript 1.2 und dem Netscape 4 fing etwa ab 1998 eigentlich alles richtig für mich an. Das Geradebiegen heterogener Darstellungen von DHTML-Animationen auf verschiedenen Umgebungsbedingungen kostete so manche Nacht, kam einem wohl vom Elternhaus rührenden Analyse-Instinkt entgegen und prägte einen gewissen Riecher für Bugs von Webbrowsern und die Hartnäckigkeit, die man eigentlich auch als Webdesigner und Webentwickler braucht. Statt mit irgendwelchen PushButtonObjects in Macromedia Umgebungen herumzuspielen, reizt mich das «zu Fuß Programmieren».

Um die Jahrtausendwende wurde ich für den Einsatz von JavaScript zwar von einigen Betonköpfen aus Rosenheim gescholten, andererseits erfreuten sich viele Kunden von «auswärts» und tausende Besucher ihrer Webseiten an plugin-freier Effekt- und Dialogprogrammierung aus dem Hause websmith® , womit wir von den einschlägigen Rosenheimer Gatekeepern unabhängig wurden... (-;

Perl und PHP

Serverseitiges Scripting interessierte mich, als wir begannen IFrames oder auch Framesets dynamisch mit Results-Sets und Formularen zu populieren und kleinere Filemanager programmierten. Ich betrachte Perl als die leistungsfähigste Sprache, um Strings zu analysieren und zu manipulieren. Auch wenn PHP inzwischen populärer und auf den ersten Blick etwas komfortabler zu sein scheint, weiß jeder, der in beiden Sprachen entwickelt, daß PHP noch sehr, sehr viele Fehler in sich birgt. Die Portierung einer in PHP programmierten Webapplication von einem Apache 1.3 auf ein aktuelleres System mit PHP 5 kann richtig nerven, gelle? Ebenso bei MySQL.

Kurzum, ich stehe auf Perl und inzwischen auch auf reguläre Ausdrücke, was allerdings die Frucht einer leidensvollen Vergangenheit ist. Wie so etwas endet, eröffnet sich dem Betrachter des Quellcodes dieser Webseite. Gerade in der Analyse und Verarbeitung wirklich großer Strings wie zum Beispiel bei der Programmierung von Such-Algorithmen für Suchmaschinen zeigen sich die Vorteile von Perl. Zahllose Benchmark- und Speichertests belegen dies. Man sollte nicht vergessen, daß Perl mehr als doppelt so alt wie PHP und von den meisten Kinderkrankheiten befreit ist.

AjaX

Mit Web 2.0 oder höher kann ich persönlich - zumindest begrifflich - gar nichts anfangen. Da ich bei der Entwicklung von wirklichen Internet Appliactions sehr lange vom Einsatz streitbarer ActiveX-Komponenten im Internet Explorer absah, löste ich bis dato asynchrone Aufgabenstellungen mit IFrames und JavaScript. Mittlererweile führt kaum noch ein Weg um das XMLHttpRequest herum.

Insbesondere die Programmierung von Plugins für das Backend von WordPress oder Gadgets wie ein Store Locator oder Glossarfunktionen kann man mit AJaX prima lösen. Es gibt noch eine Reihe anderer Aspekte, die den Einsatz von AJaX-Technologie sinnvoll machen, auch wenn es weiter bestimmte Vorbehalte geben wird. Demnächst wird es hierzu sicher einiges auf dieser Website zu lesen geben.

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